Die schlechten Nachrichten rund um Passwörter, Mail-Adressen und Nutzerdaten nehmen einfach kein Ende: Forscher haben eine ungeschützte Datenbank mit über 763 Millionen Mail-Adressen entdeckt, die darin enthaltenen Daten dürften bereits im Umlauf sein.
Datenbank umfasst 150GB
Entdeckt wurde der Missstand von einem Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Security Discovery, der Ursprung des Lecks ist verifications.io, einem E-Mail Verifizierer. Der Datensatz beläuft sich auf insgesamt 150GB, neben Mail-Adressen sind vielen Datensätzen auch weitere Informationen, wie Vor- sowie Nachnamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Telefonnummern und Wohnort zugeordnet. Zahlungsinformationen sind anscheinend keine enthalten, auch Passwörter, weder im Klartext, noch gehasht, sind glüchlicherweise keine dabei.
Zweitgrößte, öffentlich zugängliche Sammlung
Laut haveibeenpwned.com umfasst die Datenbank nach Abzug der doppelten Mail-Adressen stattliche 763.117.241 eindeutige Datensätze, damit ist es die zweitgrößte, öffentlich bekannte Datenquelle in diesem Bereich, darüber liegt lediglich noch die im Januar aufgetauchte Sammlung mit insgesamt 773 Millionen Datensätzen, allerdings waren dort zusätzlich auch Passwörter enthalten.
Neue Spam-Welle möglich
Nachdem die Daten nun im Umlauf sind, ist eine neue Spam-Welle nicht unwahrscheinlich. Darunter fallen nicht nur angebliche Mails, die euch ein Erbe oder den Antritt einer Thronfolge versprechen, sondern auch ganz gezielte Scams, die mittels Social Engineering versuchen, Mitarbeiter oder private Personen mithilfe einzelner Nachrichten dazu zu bewegen, Informationen wie Passwörter zu verraten, oder Mail-Anhänge zu öffnen, die einen schädlichen Anhang enthalten.
haveibeenpwned.com
Selbst betroffen?
Die Frage, die nun wohl die meisten beschäftigt lautet: Bin auch ich betroffen? Um das zu prüfen, gibt es die bereits genannte Webseite haveibeenpwned.com. Gebt dort eure Mail-Adresse ein, die ihr standardmäßig verwendet. Solltet ihr betroffen sein, dann erhaltet ihr eine Übersicht der bekannten Datenlecks, diese haben natürlich keine Garantie auf Vollständigkeit, umfassen aber die meisten publik gewordenen Hacks und Leaks.
Seid auch ihr von den neusten Veröffentlichungen betroffen? Diskutiert darüber gerne in den Kommentaren.
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Funktioniert nicht : Oh no – catastrophic failure!
Ich lege für jeden Anbieter eine eigene E-Mail Adresse an.
(Eigene Domain)
Erstens kann ich dann nachvollziehen, wer sich nicht an die Spielregeln hält und zweitens schwupp deaktivieren.
Ist zwar umständlich, aber wirkungsvoll.
Mache ich schon seit Jahren.
Schade, dass das Anlegen so umständlich ist.
Ach ja, macht nur sinn, wenn man auch mit der Adresse antworten kann.
Add on für Thunderbird gibt es.
Aha daher kommt in letzter Zeit der Spam. Danke
Und was mach ich jetzt, wenn ich betroffen bin?!?
Wenn man betroffen ist, würde ich die Passwörter der jeweiligen E-Mail Adressen ändern und gut! Im schlimmsten Fall, bei zu viel Spam, ne neue E-Mail Adresse anlegen, sofern der Anbieter das ermöglicht.
Und täglich grüßt das Halbwissen..🤷♂️😄
Es geht nicht um die E-Mail an sich. Sondern um den gehackten Dienst.
Dort sollte auf jeden fall das Kennwort geändert werden.
Natürlich sollte auch das Kennwort des E-Mail-Accounts geändert werden.
Aber das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.