
Bitcoin News: Der Krypto-Hype nimmt so schnell kein Ende. Immer mehr „Krypto-Miner-Firmen“ siedeln sich in Island an. Diese Firmen schürfen Kryptowährungen. Dafür benötigen sie eine Menge an Strom. Das könnte bald zum Problem werden! Denn ansässige Energieversorger warnen, dass der Stromverbrauch der Krypto-Miner schon in diesem Jahr den Stromverbrauch der Einwohner Islands übertreffen könnte. Dementsprechend schlägt ein Abgeordneter der Pirantenpartei eine Besteuerung vor.
Wie funktioniert Krypto-Mining?
Prinzipiell müsste man viele grundlegende Begriffe klären, um das Prinzip „Mining“ genau erklären zu können. Daher gibt’s hier nur die Kurzfassung. Grundsätzlich würde das gesamte Prinzip der Kryptowährung ohne Miner nicht funktionieren. Denn die Aufgabe der Miner ist es, neu angeforderte Transaktionen innerhalb der Blockchain zu bestätigen. Dafür wird enorm viel Rechenleistung benötigt (daraus resultiert ein dementsprechend hoher Stromverbrauch). Ein solcher Bestätigungsvorgang dauert etwa 10 Minuten. Dafür, dass die Miner anfallende Transaktionen bestätigen, werden sie mit einer Transaktionsgebühr und neu entstandenen Bitcoins belohnt. Ein anderer Begriff für Kryptomining ist daher „Arbeitsnachweis“ oder „Proof of Work“.
Um als Miner tätig werden zu können, benötigt man dementsprechend nur die passende Hardware. Ein einfacher PC ist im Normalfall mit dem Aufwand für solche Rechenoperationen überfordert. Mit einer besseren Grafikkarte aus dem Gaming-Bereich geht das schon eher. Die Schwierigkeit der zu lösenden Aufgaben variiert je nach Rechenleistung des Netzwerks.
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Warum gibt es den Strommangel in Island?
Insgesamt könnte die Mining-Industrie in Island ihren Stromverbrauch dieses Jahr verdoppeln. Dann würden pro Jahr 840 Gigawattstunden für Krypto-Mining genutzt werden. Das wäre mehr, als die 350.000 Einwohner Islands mit ihrem 700 jährlichen Gigawattstunden an Strom verbrauchen. Aber warum gehen eigentlich so viele Miner nach Island? Das liegt an mehreren Faktoren:
- Niedrige Temperaturen
Um Kryptowährungen zu schürfen werden hohe Rechenkapazitäten benötigt. Die zugehörigen Mining Rigs müssen dafür aufwendig gekühlt werden, um nicht zu überhitzen. Wo vergleichsweise niedrige Temperaturen herrschen, muss dementsprechend weniger gekühlt werden. Das spart Aufwand, Geld und damit auch Strom.
- Strom aus Geothermie und von Wasserwerken
Durch die Stromgewinnung aus Geothermie und durch Wasserwerke sind die Strompreise in Island vergleichsweise niedrig. Das ist natürlich ein weiterer Grund für Krypto-Miner, ihre Schürfungs-Geschäfte nach Island zu verlegen.
Die damit vergleichsweise günstigen Strompreise ziehen immer mehr Miner nach Island. Daher fürchten ansässige Energieversorger, dass die Energie bald nicht mehr ausreicht, um alle Projekte zu realisieren.
Das will Island gegen die Miner unternehmen
Die Politik hat das Problem mit der wachsenden Mining-Industrie bereits erkannt:
Unter normalen Umständen bezahlen Unternehmen, die in Island zur Wertschöpfung beitragen, einen gewissen Betrag an Steuern – Smári McCarthy von der Piratenpartei
Der hohe Stromverbrauch könne nicht so einfach eingedämmt werden. Die Politk wolle daher überlegen, eine Steuer einzuführen, die auch die Unternehmen betrifft, die Krypto-Mining betreiben. Bisher handelt es sich bei dieser Art der Wertschöpfung nämlich noch um eine Grauzone, die von der normalen Steuerregelung nicht mitinbegriffen ist. Eine Gegenarbeit solle dieser Schritt jedoch nicht darstellen – eher eine neue Art der Zusammenarbeit.
Auch andere Länder reagieren auf den Krypto-Hype
Thailand und China reagieren bereits drastisch auf den Hype mit den Kryptowährungen. In Thailand wurde kürzlich der gesamte Handel mit Digitalwährungen verboten. Dabei sei es allen Geldinstituten verboten, in Kryptowährungen zu investieren, mit diesen zu handeln oder diese in herkömmliche Währungen zu tauschen. Des Weiteren dürfen in Thailand nun keine Kreditkarten mehr für den Kauf von Kryptowährungen verwendet werden. Grund dafür ist die Angst, dass Betrugsversuche durch die Anonymität der Digitalwährungen zunehmen.
Auch China arbeitet derzeit an einem „geordneten Ausstieg“ aus der Mining-Branche. Denn dort kam ebenfalls bereits das Problem des Strommangels auf.
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